Die Energiestrategie steht auf zwei Pfeilern:

Energieeffizienz und Versorgung mit zuverlässiger, erneuerbarer und bezahlbarer Energie. 

1. JA zur Energieeffizienz

Effizienz ist im Interesse der Wirtschaft und unseres rohstoffarmen Landes. Die Energiestrategie setzt Effizienz-Ziele, schafft Anreize. Die Ausführung überlässt man der Wirtschaft. Effizienz und Eigenverantwortung: das ist typisch Schweiz.

Gebäude energetisch sanieren

Investitionen in Gebäude, die dem Energiesparen dienen, sowie Rückbaukosten für Ersatzneubauten sind künftig steuerlich gefördert. Sie können über insgesamt drei Steuerperioden abgezogen werden. Davon profitieren die Immobilienbesitzer, die Umwelt und das lokale Gewerbe.

Effizientere Autos

Die Autoimporteure müssen die CO2-Emissionen von neuen Personenwagen in den nächsten 5 Jahren auf durchschnittlich 95 g CO2/km reduzieren. Neu wird auch für Lieferwagen und leichte Sattelschlepper ein solcher Durchschnittswert definiert. Wie dieser Durchschnitt erreicht wird, ist den Importeuren freigestellt.

2. Erneuerbare Energieversorgung stärken

Investitionen in Erneuerbare Energiequellen sind Investitionen in die Zukunft. Die Energiestrategie übernimmt dafür Verantwortung.

Marktnahe Förderung

Die Energiestrategie stärkt mit einer zeitlich limitierten, marktnahen Förderung erneuerbare Energieanlagen. Die Stromproduzenten müssen ihren Strom selber vermarkten und erhalten eine Prämie, die sich an den Gestehungskosten abzüglich des Marktpreises orientiert.

Verkraftbarer Netzzuschlag

Die Prämie für Erneuerbare, einheimische Energieanlagen wird aus dem Netzzuschlag gespeist, der um max. 0.8 Rp./kWh erhöht werden kann. Endlich kann ein Teil der momentan rund 40'000 Projekte (erwartete Produktion von über 6 TWh Strom pro Jahr!) auf der Warteliste für die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) realisiert werden. Dies ist mehr als die Jahresproduktion der beiden AKW Beznau I und Beznau II.

xeiro ag